In meiner künstlerischen Arbeit untersuche ich, wie sich Erinnerungen,
Wahrnehmung und Sehnsucht überlagern und gegenseitig beeinflussen. Ausgangspunkt sind flüchtige Eindrücke – eine beiläufig gehörte Melodie, ein nachklingender Traum oder die ferne Erinnerung
an meinen Heimat Brasilien, die immer wieder in veränderter Form auftaucht.
Meine Arbeitsweise folgt dabei einer Logik der Improvisation, ähnlich einer
Jazzkomposition: Fragmente werden aufgenommen, variiert und neu miteinander in Beziehung gesetzt. Es ist ein offener Prozess, in dem sich Bedeutungen verschieben und neu
bilden.
Dabei arbeite ich mit verschiedenen Materialien, die ich experimentell einsetze und miteinander
kombiniere.